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lecker. eine reise durch ecuador mag nicht bekömmlich fuer schultern sein. fuer den gaumen ist sie es absolut. schon allein wegen des überaus großen angebots an exotischen früchten. die baumtomaten und die granadillas (auch grenadillas) genatt, hatte ich bereits erwähnt. hier sind nun auch fotos davon. links oben zunächst die tomate de arbol. einmal zum auslutschen geöffnet, dahinter eine ganze frucht und zwei ungeöffnete granadillas. wie die innen aussehen, zeigt das foto rechts oben: eine etwas glibberige masse, die aber sehr erfrischend schmeckt. die granadillas gehören zu den passionsfrüchten, genau wie die curubas, die ich am letzten tag in Banos noch entdeckt habe, von denen ich aber leider kein foto gemacht habe. die sind im gegensatz zu den granadillas nicht rund sondern länglich und ihre schale ist nicht so hart. aber auch darin findet sich eine leicht säuerliche glibbermasse.
dass es in ecuador nicht nur gelbe, sondern auch rote bananen gibt, hatte ich ebenfalls bereits erwähnt. sie sind anders als die vort angebotenen gelben bananen sehr dick (siehe foto oben mitte) und sollten nach auskunft einer markthändlerin süßer sein, was ich allerdings nicht bestätigen kann. innensehen sie aus wie gewöhnliche bananen (links unten).
und dann gibt es noch das in Banos allgegenwärtige Zuckerrohr. daraus wird unter anderem bei händlern am straßenrand frischer saft, der jugo de vana gepresst. dazu vertreibt der saftmann zunächst einmal mit einem wedel die rund 200 fliegen, die sich auf seiner quetschmaschine niedergelassen haben. dann presst er den saft aus einer handvoll zuckerrohrstücken (foto rechts unten), füllt das ganze mit wasser und eis in einen plastikbecher und fertig. wider erwarten ist die süße brühe nicht nur meiner zunge, sondern auch meinem magen wunderbar bekommen.





