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Dezember 2011
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Archive für Dezember 2011

Yurimaguas. Endlich am Fluss

dsc01363.jpg Yurimaguas 2 Yurimaguas mit Fluss

Unten liegt der Fluss. Der Rio Huallaga. Breit wie der Rhein bei Koeln. Aber dennoch nur einer der Zufluesse des Amazonas. Dahinter, auf der anderen Seite des Ufers steht der Wald. Der Regenwald. Passend unter schwarz-grauen Wolken, aus denen es blitzt und donnert. Auf dieser Seite des Flusses aber ist es trocken. Hier haben ein paar Frauen einen kleinen naechtlichen Markt mit Tischen aufgebaut. Es gibt Fisch. Gross. Eher rund. Sehr, sehr lecker. In einem Bananenblatt vorgekocht. Und dann bei der Bestellung auf dem Grill aufgewaermt. Als Beilage: Bananen vom Grill. Sehr trocken. Nicht suess. Dazu ein Getraenk, das im spaerlichen Licht ein wenig wie Cola aussieht, aber nach roten Beeren schmeckt. Genau so muss Essen auf Reisen sein. Den Rest des Eintrags lesen »

Froehliche Weihnacht in Tarapoto

Die Krippe auf der plaza de armas von Tarapoto

Tapapoto an sich muss man nicht gesehen haben. Aber die plaza de armas in der Weihnachtszeit ist der Hammer. Zum einen wird sie von drei buntleuchtenden Fahrzeugen umkurvt, in denen Weihnachtsmaenner mit echt falschen Baerten (was fuer ein Scheissjob bei der hier herrschenden Hitze) immer rund um den Platz fahren. Zum anderen steht in der Mitte eine Krippe, die nun wirklich nichts zu wuenschen uebrig laesst. Denn Maria und Josef, die drei heiligen Koenige und einige weitere Randfiguren, die hier als lebensgrosse Puppen zwischen allerlei Blinklichtern und einem Papptukan aufgestellt wurden, tragen die Gesichter der Den Rest des Eintrags lesen »

Gocta. Wasserfall hinter dem Regen

Regenponcho Matschweg Blüte am Wegesrand Am Wasserfall Wandergruppe

Wenn ich schon mal so Erfolg mit spontanen Entschluessen haben, dann probier ich mein Glueck gleich nochmal. Wie am Freitag gehe ich auch am Samstagmorgen zu meiner Lieblingstouragentur an der plaza de armas in Chachapoyas und buche mal eben den Tagestripp zum Wasserfall Gocta. Das stellt erstmal meinen freundlichen Agenten vor ein Problem. Denn offensichtlich hat er keinen Platz mehr in einem der Minibussse. Aber weil zufaellig noch eine Frau aus Lima Den Rest des Eintrags lesen »

Chachapoyas, Kuelap. Und die Zeitungslandschaft.

Die Mauern von Kuelap

Sechs Uhr morgens. Und ich hab schon keine Lust mehr. Die ganze Nacht hat der Bus gebraucht um von Chiclayo an der Kueste nach Chachapoyas in den Bergen zu kommen. 10 Stunden Halbschlaf und jetzt steh ich hier an dieser verrosteten Gitterbude, an der Bus seine Fahrt beendet hat. Draussen regnet es. Die Bordsteine sind mindestens 30 Zentimeter hoch. Und wenn man sieht, welcher Matsch da die Gosse hinuntergespuelt wird, weiss man auch warum. Die Stadt ist grau und schlammig. Meine Fuesse werden schon vom hingucken nass.

3 Uhr nachmittags. Und dieser Tag ist ein Traum. Nochmal drei Stunden hab ich in einem Transporter einer Den Rest des Eintrags lesen »

Die Herren von Sipan

Das Museum von SipanChiclayo ist als Stadt selbst kaum weiter interessant - wenn man mal von den aktuelle Meisterschaftsfeiern absieht. Aber 12 Kilometer entfernt liegt das Staedtchen Lambayeque. Das soll laut Reisefuehrer huebsch und ansehnlich sein, wegen seiner zahlreich vorhandenen Bauten aus Kolonialzeiten. Das ist zwar komplett uebertrieben. Zutreffend hingegen ist, dass Lambayeque ueber ein eindrucksvolles Den Rest des Eintrags lesen »

Mal eben Meister werden

Public Viewing in Chiclayo Meisterjubel in Chiclayo Held des Abends: Der Torwart von Aurich

Fussball ist klasse. Vor allem, wenn man gewinnt. Kaum komme ich am Mittwoch in Chiclayo an, schon ist klar, dass diese Stadt ein Erlebnis wird. Denn  am Nachmittag steht das Spiel an. Das dritte und alles entscheidenen Finale zwischen Alliancia und Juan Aurich um die peruanische Fussballmeisterschaft 2011. Allianzia ist einer der zahlreichen Clubs aus der Hauptstadt Lima. Und Juan Aurich ist der lokale Verein aus Chiclayo.

Deshalb findet man hier auf der zentralen plaza mayor nicht nur unglaubliche, blinkende Weihnachtsbaeume und Krippen oder Geschenkschachteln, die an den Strassenbaeumen baumeln, sondern eben auch  Den Rest des Eintrags lesen »

Der Strand. Und Onkel Rafa

El Tio Rafa im Hostal El MochileroEinfach mal nichts tun. Fuesse hochlegen. Ein Buch unterm Arm. Urlaub im Urlaub nehmen. Nichts bietet sich dafuer besser an als Huanchaco, ein kleiner Ort direkt am Meer, 20 Minuten mit dem Collectivo von Trujillo entfernt.

Doch dann fragt Tio Rafa, ob er mitkommen darf. Na klar, nur mit dem Lesen wird das dann halt nichts, stattdessen wieder mal stundenlanges Reden auf Spanisch. Wunderbar. Aber auf die Dauer auch anstrengend.

Tio (”Onkel”) Rafa heisst eigentlich Rafael, er ist Den Rest des Eintrags lesen »

Kultur- und Klimawandel

Kakteen vor dem Pyramiden-Museum

Es gibt hier in Suedamerika zwei bedeutende Klimaphaenomene. El nino und la nina. Beide haengen irgendwie von den Stroemungen im Pazifik ab. Ersteres bringt ungewoehnlich heftigen Regen, zweiteres bedeutet lange Trockenheit. Bisher dachte ich stets, beide seien Folgen des aktuellen Klimawandels. Das ist aber wohl nicht so, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. Etwa beim Besuch der beiden Pyramiden huaca del sol und huaca de la luna in der Naehe von Trujillo.

Die wurden von den Moche im Laufe mehrerer Jahrhunderte aus Lehmziegeln gebaut. Ueber huaca del sol weiss man bis heute sehr wenig, denn erst in diesem Juni haben dort Archaeologen mit Ausgrabungen begonnen. Bei huaca de la luna ist man “schon” seit 20 Jahren Den Rest des Eintrags lesen »

Mein Freund und Helfer

Senor BecerraEs gibt auf Reisen immer Hoehepunkte. Echte Ereignisse. Manchmal sind das tolle Plaetze, historische Orte, wunderbare Landschaften. Am eindruckvollsten aber sind stets die Menschen, Menschen wie Senor Becerra. Mein Freund und Helfer hier in Trujillo.

Senor Becerra stand Sonntagabend etwas oberhalb der kleine Plazueta am Ende der Fussgaengerzone. Ich hatte nach etwas essbaren Ausschau gehalten. Weniger, weil ich Hunger hatte, sondern weil ich mir mal anderes als Reis con algo erhofft hatte. An der Strassenecke grillte ein Typ irgendein Fleisch auf Spiessen. Ich wollte gerade fragen, was das sei, da hat mich Senor Becerra von der Seite angesprochen. Ein Mann mit Uniform. Er stellt sich als Touristenpolizist vor, der hier rumsteht, und aufpasst, dass mir nichts passiert.

Und schon waren wir im Gespraech ueber Gott und die Welt. Ueber den neuen Praesidenten, den Senor Becerra offenbar nicht ganz so Den Rest des Eintrags lesen »

Stille Nacht in Trujillo

Fußgängerzone in Trujillo Das Hostal El Mochilero in Trujillo Plazuela in Trujillo Papppolizistinnen als Straßensperre auf der plaza de armas in Trujillo

Trujillo ist eine schoene Stadt. Zumindest im Zentrum. Sehr viele Gebaeude aus kolonialer Zeit, eine praechtige Plaza Mayor, eine kleines huebsches Plaetzchen am anderen Ende der Fussgaengerzone, mehrere Cafes, die tatsaechlich trinkbaren Kaffee anbieten (was im Kaffeeproduktionsland Peru leider eine grosse Ausnahme ist). Dazu ein Hostal, das ein Bambuswandzimmerchen im zweiten Hof eines Kolonialgebaeudes ganz allein fuer mich bietet. Und Den Rest des Eintrags lesen »