grimo auf reisen

die welt liegt uns zu füßen

Autor: herr grimo

Nazareth, zwei Original-Verkündigungsorte und das Wunder der Graffiti-Wand

Nazareth, sagt der Reiseführer, gebe nicht viel her. Außer den Kirchen. Doch wie unrecht er hat. Da ist zum Beispiel der unscheinbare Falafelladen, ein paar Meter oberhalb der Weißen Moschee, in dem ein freundlicher älterer Herr nicht nur die würzigsten Falafelbällchen der bisherigen Reise anbietet, sondern auch noch ein saftig im Öl triefendes Humus, das […]

Regen in Tel Aviv, Bob Dylan im Museum und mit dem Bus nach nirgendwo

Es regnet. Es schüttet. Es gießt. Es pläddert gegen die Holzpanelen vor dem Schlafzimmerfenster. Und vor die vor dem Balkon. Und die vor dem Wintergarten. Wir drehen uns nochmal um. Frohes neues Jahr. Wir bleiben einfach noch liegen. Aber es nützt nichts. Es regnet, Gott segnet, die Erde wird nass. Irgendwann geben wir nach und […]

Was für ein Taxi – Vorbild Spanien

Die U-Bahn hier in Madrid ist eine Katastrophe – zumindest für Rollifahrer. Um zum Flughafen zu kommen, müssten wir erst anderthalb Stationen laufen, bis zum ersten Bahnhof mit Aufzug. Der ist an der superzentralen Puerta del Sol, aber dennoch müsste man von dort noch zweimal umsteigen, um zum Flughafen zu kommen. Und das mit zwei […]

Vom Schieben und Bremsen: hinter dem Rollstuhl durch Cáceres, Toledo und Madrid.

  Wir haben sie alle geschafft, die Altstädte von Cáceres, Trujillo, Toledo und Madrid. Herr Oppermann im Rolli, ich als Fußgänger, manchmal als Schieber, manchmal als Bremser. Herr Oppermann wollte wissen, wie es mir nach dieser Tour geht. Was meine Waden sagen. Und was schlimmer ist in solchen Städten: Rolli schieben oder Auto fahren? Hier […]

Madrid gegen Ausverkauf – Bericht von einer Demonstration

Alberto trägt Baskenmütze, ein freundliches Lächeln und eine der drei Stangen, die das große Transparent einer Organisation halten, die für Aufklärung wirbt, Lügen aufdecken will. Das gehe auf einen belgischen Ökonomen zurück, sagt Alberto, der ein System entwickelt habe, Regierungen, ihre Arbeit zu bewerten. Denn Politiker müsse man immer kritisch sehen, sagt Alberto, auch hier […]