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Archiv der Kategorie Berlin

Botequim Carioca - Brasilianisch in der Linienstraße

Der unauffällige Halbbrasilianer hatte Durst. Ich hatte Hunger. Der unauffällige Halbbrasilianer hatte eine Idee. Und so landeten wir dort, wo ich schon unzählige Male dran vorbei geradelt bin: in der Botequim Carioca an der Linienstraße in Berlin-Mitte. Ein kleiner netter Laden. Im Hintergrund läuft authentisch klingende Musik. Und wenn man mal zwischendurch zum Klo muss, stellt man fest: die ist nicht nur authentisch, die ist live. Da sitzen tatsächlich drei Typen hinten in der Ecke und spielen Querflöte und so’n Zeugs.

Das Essen ist - und das sagt der unauffällige Halbbrasilianer - mehr als halbbrasilianisch. Also ziemlich Den Rest des Eintrags lesen »

Fam. Dang - Vietnamesisch an der Torstraße

Viet Nam Esisch Ekuche

Das ist kein Rätsel. Oder zumindest soll es wohl keins sein. Aber diese vier Wörter tragen die Mitarbeiter von Fam. Dang auf ihren Shirts. Vorn etwas klein. Hinten etwas größer. Und wenn man das phonetisch liest, kommt man ja auch Den Rest des Eintrags lesen »

Brasserie am Gendarmenmarkt - Französisch in Berlin

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Dies ist keine Restaurantkritik. Geht ja auch gar nicht. Denn ich war bestochen. Mir gegenüber saß Herr Oppermann. Frisch geduscht nach dem Marathon. Neben ihm saß Herr Oppermann, der erste der Brüder. Dem gegenüber saß noch ein Herr Oppermann, der zweite der Brüder. Und dem wiederum schräg gegenüber saß André. Und der ist der Koch. Und der Chef des Hauses. Oder zumindest einer davon.

Die Brasserie am Gendarmenmarkt ist nun nicht Den Rest des Eintrags lesen »

Der Berlin-Usedom Radweg (1): Unter der Eiche in Eichhorst

Unter der Eiche in Eichhorst sitzt der Mann, der die Radler zählt. “Heute erst 30″, sagt er und fuchtelt ein wenig mit dem Spazierstock. Aber am Sonntag, als es richtig schön heiß war, da wären es 250 gewesen, in nur fünf Stunden. Denn länger sitze er nie hier, auf der Bank unter der Eiche von Eichhorst. Morgens zweieinhalb Stunden. Nachmittags zweieinhalb Stunden. Dazwischen muss er heim zu seiner Frau, Mittag essen. Seine eigentliche Aufgabe ist es aber Den Rest des Eintrags lesen »

Gärtners Stolz

Riesensonnenblume

Mischblumenwiese

Nola NoTo NoGo - aber Blixa (und später Lena)

Nolas: Ein besonderer Tag erfordert besonderer Maßnahmen. Da sich heute tatsächlich der Frühling zeigt, ist das zum Beispiel ein Grund endlich mal wieder draußen zu Frühstücken. Und was läge da näher als die wunderbar geschwungene Terrasse vom Nolas  im Weinbergspark. Zumal es - das wissen wir noch aus dem letzten viel zu vergangenen Sommer - das lecker Schweizer Frühstück gibt. Bircher Müsli zum Beispiel. Oder “Chäsig” - eine üppig zusammengestellte Käseplatte. Die Auswahl also ist schnell getätigt. Nur mit der Bestellung dauert es. Wir sind halt nicht die einzigen, die Den Rest des Eintrags lesen »

Mal eben an die Oder radeln (3) Vorsicht freilaufende Herren

spreebrucke-irgendwo-zwischen-furstenwalde-und-erkner.jpgDer Rückweg am dritten Tag war leider nicht ganz so spannend. Die Stecke entlang der Spree hat das Manko vieler Flussradwanderwege: man sieht das Wassere nicht. Wenn der Flusslauf nicht stets auf der Karte als in nächster Nähe liegend eingezeichnet wäre, könnte man auch auf die Idee kommen, irgendwo zu sein, aber niemals in der Nähe eines Gewässers. Hinzu kommt, dass hier im flachen Brandenburg ein Fluss wie die Spree auch kein echtes Tal produziert. Alles in allem ist die Strecke also optisch wenig ergiebig. Aber man kommt voran.

Außer, wenn man wie ich, ausgerechnet am Vatertag - oder wie man im Osten ehrlicher sagt. Herrentag - versucht durch Berlin zu radeln. Vor allem das Gebiet rund um den Müggelsee sollte man weiträumig umfahren, andernfalls läuft man Gefahr in Konflikt mit schon mittags sturzbetrunkenen Horden zu geraten, denen man selbst in nüchternem Zustand nicht unbedingt in Massen über den Weg laufen will.

fahre-zum-treptower-park.jpgImmer wieder schön: die BVG-Fähre über die Spree rüber zum Treptower Park, die hier Teil des offiziellen Radwanderweges ist.

Ich will jetzt Sommer ham

Der aktuelle Song zur Jahreszeit:

Ich will jetzt Sommer ham

Ursprünglich von der unglaublichen und völlig unbekannten Schrammelband “Hilf Dir Selbst Sonst Hilft Dir Gott”, hier in einer späteren, etwas geglätteten Version des ebenso unbekannten Duos “grimo” - irgendwann in den 90er aufgenommen.

Berlin, die lebensgefährliche Stadt

Das Schlüsselbein

Zurück. Es liegt alles auf Eis. Die Stadt. Die Straßen. Die Bürgersteige. Und die Menschen, die trotz allem versuchen, darüber zu laufen. Kein Wunder, dass die Krankenhäuser voll sind. Übervoll. Heute morgen meinte die freundliche Orthopädin, dass es doch besser wäre, wenn mein Schlüsselbeinbruch operiert würde. Heute Mittag meinte der freundliche Arzt im Krankenhaus: Kommen Sie am Dienstag wieder. Vorher haben wir keinen Termin frei. Offenbar ist es derzeit wesentlich ungefährlicher, in Ecuador durch einen Tunnel zu radeln, als in Berlin durch die Stadt zu laufen.

Lokale Kunstinstallation

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Neue Kunst in unserem Bad - als wunderbar dezentes  Teil einer weltweiten Installation.