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Archiv der Kategorie Peru & Bolivien
Cusco - und der alte Mann
1.3.2008 by herr grimo.
“Fevreo loco, Marzo boracho”. Der Februar ist verrueckt, der Maerz besoffen, sagt Leonidas. Und so ist es auch durchaus zu verzeihen, dass der alte Cusqueno mit seiner Wetterprognose nicht einmal 20 Minuten richtig liegt. Am Morgen, bei unserer Ankunft in Cusco hatte es wie aus Kuebeln geschuettet, aber jetzt, Den Rest des Eintrags lesen »
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peru - die reisestationen
29.2.2008 by herr oppermann.
wer sich ein bild ueber die von gereon bereits zurueckgelegten stationen machen moechte, klickt einfach hier …
en adelante, buen viaje de un amigo
holger
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Arequipa II
28.2.2008 by herr grimo.
Zuerst steht die Polizei da. In Reih und Glied. Mit Helm und Schild und Knueppel. Gewehr bei Fuss. Neben der Kathedrale. Fast direkt unter dem Balkon, auf dem wir uns ein Fruehstueck an der Plaza de Armas goennen. Mitten auf dem Platz neben dem Brunnen fordert derweil eine Gruppe Freiheit fuer die Reservisten. Mehr ist aus der Ferne aus dem kryptischen Plakat nicht zu entnehmen. Aber wegen des kleinen Haeufchens hat die Polizei nicht Position bezogen. Eine halbe Stunde spaeter tauchen die Fernsehteams auf. Und dann ziehen mit viel Tamtam hunderte Demonstranten um den Platz. Je rechts und links am Strassenrand in einer langen Schlange. Dazwischen mit viel Freiraum die Traeger der Transparente. Sie fordern das Volk auf, bei einem anstehenden Referendum fuer die Fonavistas zu stimmen. Ein Mann verteilt Flugblaetter am Rande der Demo. Auf meine Frage, was denn die Fonavisten sind, schimpft er erstmal auf die Regierung, die den Leuten das Geld klaue. Dann eilt er weiter. Immerhin habe ich nun das Flugblatt. Wenn ich es richtig vestanden habe, ist der Fonavi eine Art Bausparkasse oder soziale Gemeinschaft, die ihre Mitglieder zum Beispiel beim Bau oder Kauf von Haeusern unterstuetzt. Allerdings wurde der Fonavi 1998 auf Beschluss der Regierung liquidiert, das Geld fiel dem Staat zu. Und nun Den Rest des Eintrags lesen »
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Canon de Colca
27.2.2008 by herr grimo.
Und dann reisst der Nebel auf und erlaubt einen kurzen Blick auf die Oase tief unten im Tal. Und dann ruft ein paar Meter weiter unten ein Indio-Junge und zeigt in den Himmel. Und tatsaechlich schwebt er vorbei, geraeuschlos, gross und schwarz: der Condor. Und nun ist klar, wir werden alle runtergehen, auch Linde, der es eigentlich gar nicht gut geht.
Aber wer so weit gekommen ist, kann nicht mehr umkehren. Erst ging es mit dem Bus von Arequipa (2300 Meter ueber dem Meer) hoch auf einen 4900 Meter hohen Pass, vorbei an Alpaca-Herden auf den nebligen Pampa. Dann nach insgesamt vierstuendiger Fahrt wieder runter nach Den Rest des Eintrags lesen »
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Arequipa
25.2.2008 by herr grimo.
“In Arequipa regnet es nie”, sagt der nette Chef des Hostal San Agostin. Draussen haengen dicken Wolken am Himmel und der Hostalchef traegt ein ironisch verzweifeltes Laecheln im Gesicht. “Bei uns ist der Himmel immer blau”, sagt er. “Man kann jeden Tag den Vulkan Misti sehen”, sagt er. “Aber der Klimawandel …”, ergaenzt seine Frau. Tatsaechlich regne es nie in Arequipa, bestaetigt auch sie. Jedenfalls nie im Februar. Und was es in den letzten Tagen passiert sei, habe es seit mindestens 50 Jahren nicht mehr gegeben: Regen. Jede Menge Regen. Nicht nur leichte Tropfen. Sondern tropisches Guesse.
Vom angeblich allgewaertigen Vulkan Misti ist jedenfalls auch von der huebschen Dachterrasse des Hostals nichts zu ahnen. Und Sabrina, die Freundin einer Freundin von Kathrin, die wir vor der Kathedrale treffen, berichtet davon, Den Rest des Eintrags lesen »
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Huacachina - die Oase
24.2.2008 by herr grimo.
Noch ein Traum. Eine Stunde mit dem Bus von Pisco nach Ica. Dann nochmal eine Viertelstunde mit dem Taxi - und schon steht man in einer Oase mitten in der Wueste. Huacachina ist eine von Palmen und Hostals umrundete Lagune. Das Highlight aber sind die schaetzungsweise hundert Meter hohen Sandduenen, die die Oase auf allen Seiten umgeben. Den Rest des Eintrags lesen »
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Islas Balletas
22.2.2008 by herr grimo.
Die Islas Balletas liegen ein paar Kilometer vor Pisco im Meer. Und wer sie bei einem Peru-Besuch links liegen laesst, hat etwas verpasst. Den Rest des Eintrags lesen »
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Pisco - Leben nach dem Beben
21.2.2008 by herr grimo.
Wer hier ankommt, moechte gleich wieder weiter. Natuerlich hatte ich mir und anderen die Frage gestellt, ob man in einen Stadt fahren kann, die vor einem halben Jahr - am 15. August 2007 - von einem Erdbeben zerstoert wurde. Die Antworten der Peruaner war: ja, man kann wieder dorthin. Meine Antwort nach dem Besuch ist noch eindeutiger: man muss! Den Rest des Eintrags lesen »
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Lima III
20.2.2008 by herr grimo.
Wie kommt man durch diese Megalometropel? Ganz einfach. Man fragt jemanden, der sich auskennt. Zum Beispiel Christian, den netten Typen vom Hostal. Der verraet uns, dass es zum museo nacinal de la arqueologia einen fast direkten Bus gibt: Die Linie 28. Mir war bisher gar nicht aufgefallen, dass die Linien tatsaechlich numeriert sind. Ich hatte nur die mir wenig weiterhelfenden Zielangaben vorne, sowie eine Reihe von Strassennamen an der Busseite registriert, die im Prinzip den Streckenverlauf beschreiben. Allerdings ist darauf kein Verlass. Wer beim Einsteigen einen Ayudante fragt, ob der Wagen wie angeschrieben nach Miraflores faehrt, wird manchmal erbost zurueckgewiesen. Schliesslich ruft er die Ziele doch dauernd aus. Auch wenn es in dem Tempo nicht immer versteht.
Zum Museum aber, sagt Christian, muessen wir nur Den Rest des Eintrags lesen »
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Lima II
19.2.2008 by herr grimo.
Er hupt. Einmal. Zweimal. Dreimal. Kurz. Laut. Dann zieht er rueber auf die linke Spur. Ohne Ruecksicht auf die dort Fahrenden. Es geht ein paar Meter weiter. Dann wieder zurueck auf die rechte Fahrbahn. Zwischen die anderen unzaehligen Bussse, die sich auf der Avenida de Arequipa um Fahrgaeste pruegeln. “Arequipa, Arequipa, toda Arequipa”, ruft der Ayudante, der Schaffner, durch die meist offenstehende Tuer den Menschen am Strassenrand zu. Wer einsteigen will, winkt einfach. Feste Haltestellen gibt es kaum. Feste Fahrpreise gibt es laut Tarifaushang zwar, eine Fahrt soll je nach Uhrzeit und Laenge zwischen 80 Centimos und 1,50 Soles kosten. Tatsaechlich aber kostet sie immer ein Sol. Das ist einfacher. Und es eruebrigt die Diskussionen in den regelmaessig uberfuellten Minibussen, in die sich ab und an noch ambulante Haendler draengeln, etwa um Bonbons fuer 10 Centimos zu verkaufen. Oder Wassereis. Nach 45 Minuten Ruckelei durch den Stau Den Rest des Eintrags lesen »
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