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Bolivien? Warum denn Bolivien?

Es wird mal wieder Zeit. Der Flug ist längst gebucht. Mittwoch geht es los. Über Amsterdam und Lima nach La Paz, die Hauptstadt von Bolivien, da oben auf rund 3600 Metern  Höhe in den Anden. Bolivien? Aber warum denn Bolivien? Und warum denn schon wieder Lateinamerika?, haben mich schon einige gefragt. Schließlich war ich schon zweimal in Peru, dazu erst letztes Jahr in Argentinien. Auch schon mal kurz in Ecuador. Vor lange Zeit in Mexiko. Und vor Ewigkeiten auch noch in Costa Rica.

Ja, und ich hatte mich das auch gefragt. Und mal an ganz was anderes gedacht. Afrika zum Beispiel. Ganz speziell: Mali. Denn dieses Sahara-Land fasziniert mich schon lange. Zum einen natürlich wegen der Stadt mit dem magischen Namen: Timbuktu. Dann gab es da mal „Wassermusik„, einen faszinierenden historischen Roman von T.C. Boyle, der dort am Niger spielt. Und schließlich soll es eine sehr lebendige Musikszene dort geben. Fast hätte ich schon einen Flug gebucht, als ich gelesen hatte, dass das Sahara-Rock Festival au Desert, das wegen des Krieges in Mali zuletzt ausfallen musste, im Januar 2014 erstmals wieder stattfinden sollte. In der Wüste, in der Nähe von Timbuktu. Wow! Zur SIcherheit wollte ich dann eigentlich nur noch meinen äußerst kundigen Afrika-Redakteur-Kollegen fragen, was er so davon hält. Ob man da wirklich schon wieder hin fahren kann? Und dann erübrigte sich die Frage, als diese Meldung kam. Mittlerweile wurde das Festival aus Sicherheitsgründen komplett angesagt, bzw. nach Berlin verlegt. Mir also quasi vor die Tür. Aber ich werde es trotzdem verpassen, weil ich am nächsten Wochenende eben schon in Bolivien bin.

Denn wie gesagt, es wird halt nochmal Lateinamerika. Weil man davon eigentlich nie genug sehen kann. Und weil mein Spanisch so passabel ist, dass ich mich mit den Menschen vor Ort unterhalten kann. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei jeder Reise.

Kurz hatte ich mit einer Kontinentalqueerung geliebäugelt. Hinflug nach Lima, Rückflug von Sao Paulo, dazwischen liegen gut 5.000 Kilometer mit Stationen in Peru, Bolivien, Nord-Argentinien, Paraguay und zum Schluss Brasilien. Klingt nicht schlecht. Bei meiner Argentinien-Tour vor knapp zwölf Monaten bin ich noch rund 1.000 Kilometer mehr im Bus gefahren. Wäre also durchaus machbar. Aber so viel Stress – ach ne, das muss nicht sein. Diesmal jedenfalls nicht.

Also hab ich mich letztlich auf Bolivien beschränkt. Im Norden war ich ja schon zum Abschluss meiner ersten Peru-Tour, in Copacabana am Titicaca-See und eben in La Paz. Und da soll es diesmal wieder losgehen. Zwei Orte möchte ich unbdingt besuchen. Rurrenabaque im auf der Ostseite der Anden, wil man von dort in den Regenwald touren kann. Und seit meinem ähnlichen Ausflug in Nord-Peru vor zwei Jahren kann ich mir kaum großartigeres vorstellen. Und zu anderen der Salar de Uyuni, den großen Salzsee im Süden, von dem alle, die jemals dort waren, schwärmen.

Und sonst? Mal schauen,vielleicht gibt es doch noch einen Abstecher nach Nord-Argentinen in die Quebrada de Humahuaca, die ich im letzten Jahr nicht geschafft habe. Oder nach Nord-Chile in die Atacama-Wüste. Liegt ja alles quasi gleich ums Eck. Und ich hab genau einen Monat Zeit. Mehr davon bald hier im Blog.

2 Responses to “Bolivien? Warum denn Bolivien?”

  1. Ich wünsche Dir eine spannende Reise und freue mich schon wieder auf Deine Reiseerzälungen.

  2. Frank sagt:

    Gute Reise und viel Spaß.
    🙂

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