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Archiv der Kategorie Ecuador
Ecuador - jetzt auch im Bild
12.2.2010 by herr grimo.
Auf vielfachen Wunsch gibt es ab sofort auch noch ein paar Bilder von meinem Leider-nur-Kurzurlaub in Ecuador. Die hier lassen sich durch Anklicken vergrößern. Aber auch in allen älteren Blog-Einträgen gibt es nun die passenden Fotos und drei kleine Videos. Viel Spaß!
Und falls dir der Ecuador-Reisebericht gut gefallen hat, darfst du ihn hier positiv bewerten:
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Berlin, die lebensgefährliche Stadt
10.2.2010 by herr grimo.
Zurück. Es liegt alles auf Eis. Die Stadt. Die Straßen. Die Bürgersteige. Und die Menschen, die trotz allem versuchen, darüber zu laufen. Kein Wunder, dass die Krankenhäuser voll sind. Übervoll. Heute morgen meinte die freundliche Orthopädin, dass es doch besser wäre, wenn mein Schlüsselbeinbruch operiert würde. Heute Mittag meinte der freundliche Arzt im Krankenhaus: Kommen Sie am Dienstag wieder. Vorher haben wir keinen Termin frei. Offenbar ist es derzeit wesentlich ungefährlicher, in Ecuador durch einen Tunnel zu radeln, als in Berlin durch die Stadt zu laufen.
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Rückflug mit Zeitschleife
10.2.2010 by herr grimo.
Wenn man viele Stunden zu früh am Fluhafen in Quito ankommt, entdeckt man am Ende des Foyers ein Modell des Flughafens. Und beim genauerenb hinschauen sieht man deutlich, dass dieses Modell dort schon länger als 20 Jahre stehen muss. Denn auf keinem anderen Flughafen der Welt sonst trifft man noch Maschinen dieser Fluglinie.
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Menschen am Wegesrand
10.2.2010 by herr grimo.
Caleb: Der junge Ami mit dem seltsamen Namen war mein erster Zimmernachbar im 4-Bett-dormitorio in Banos. Er studiert an einer sehr liberalen Uni “international affairs”, weiß aber noch nicht, was er damit machen will, und hat daher erstmal ein Jahr ausgesetzt. nun reist er vergleichsweise langsam durch Lateinamerika und ist leicht frustriert, weil es ihm nirgendwo so gut gefällt, wie im Norden von Mexiko, wo er die ersten zwei Monate seiner reise verbracht hat. ich hab lange mit ihm über dies und das geredet, außerdem sind wir zusammen zu Virgen-Statue gekraxelt, bevor er am Donnerstag Richtung Puyo los zog, um da in er nähe bei einem Projekt auf dem Land erstmal als Volountier zu arbeiten.
Cristian: Der äußerst sympathische, junge Mann an der Rezeption des Den Rest des Eintrags lesen »
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Frutas
10.2.2010 by herr grimo.
lecker. eine reise durch ecuador mag nicht bekömmlich fuer schultern sein. fuer den gaumen ist sie es absolut. schon allein wegen des überaus großen angebots an exotischen früchten. die baumtomaten und Den Rest des Eintrags lesen »
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Podolski, el melcochero
9.2.2010 by herr grimo.
Podolski ist nur einer von vielen. Er steht in einem der vielen offenen Läden in Banos und wirft eine zähe Masse über eine an der Wand befestigte Astgabel. Immer wider und wieder. Bis sie weich und geschmeidig wird. Dann wird er am Ende kleine Stücke davon abreißen, die ein Kollege in eine Holzform presst, damit sie rechteckig werden. Rund drei Zentimeter breit, vielleicht acht Zentimeter lang. Die übliche Verkaufsgröße für melcocha. Das ist die lokale Süßigkeit, hergestellt aus Zuckerrohr. Dafür wird das Rohr, die cana, zunächst ausgepresst. Der Saft wird danach gekocht, bis sich die zähe Masse bildete, die dann von melcocheros wie Podolski weichgeklopft wird. Manchmal kommen dann noch andere Zutaten hinzu, um denn Geschmack zu verfeinern. Manadrinen. Nüsse. Zimt oder ähnliches.
Die Grundaustattung jedoch sind immer fünf relativ gleichgroße Stücke für zusammen 50 Cent. Sehr süß. Und nach dem Rückflug nach Europa bokelhart. Falls sich jemand die Zähen ausbeißen will, darf er sich gern bei mir melden.
Wie Podolski wirklich heißt, weiß ich nicht. Aber er trägt das Shirt mit dem Namen des deutschen Fußballers auf dem Rücken. Warum will er nicht sagen.”Es el aleman que viene del volcano”, erklärt sein Kollege mit einem Lachen. Sein Podolski sei der Deutsche aus dem Vulkan, deshalb sei er so dunkel.
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Die Gewalt der Natur
6.2.2010 by herr grimo.
es soll ja leute geben, die gewaltig mit einer tunnelwand kollidieren und dann ueber gebrochene knochen klagen. aber was ist das schon gegen die gewalt der natur. gestern mittag tat sich zum beispiel der himmel auf, fast alle wolken hatten sich verzogen und ich bin mit meinem korsett ein paar meter nach westen aus der stadt gepilgert. denn von dort hat man eine fast ungehinderte sicht, auf den tungurahua, einen 5.000 meter hohen, offenbar daueraktiven vulkan. zwar blieb seine spitze trotz ausdauernden wartens immer in weisse wolken gehuellt, dennoch bekam ich eine ahnung von dem, was da oben vor sich geht. denn alle paar minuten schoss ein dunkelgraue rauchwolke Den Rest des Eintrags lesen »
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Das Licht am Ende des Tunnels - KRACK!
5.2.2010 by herr grimo.
das licht am ende des tunnels dieses textes laesst hoffen.
das licht am ende des tunnels auf der route zu den wasserfaellen aber war truegerisch. ganz vorn fuhr ein lkw. dann kam der brite biff, auf einem der geliehenen brandneuen mountainbikes. dann ein bus. dahinter ursula, biffs aus australien stammende frau. und schliesslich ich. ich hatte die beiden beim fruehstueck auf der dachterasse meines hostels getroffen. und als sie sagten, dass sich heute die wasserfalltour machen wollten, hab ich mich ihnen sofort angeschlossen. “das ist besser, als alleine fahren, falls mal was passiert”, hatte ich noch gesagt. es gibt tage, da hat man vorahnungen. zum glueck.
die wasserfalltour gehoert hier Den Rest des Eintrags lesen »
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Feuchte Tage in Banos de la Virgen
3.2.2010 by herr grimo.
Man muss sich das so vorstellen: Da ist also dieser Wasserfall. Nicht besonders breit, aber tief. Hundert Meter vielleicht. Vielleicht zweihundert. Und ganz unten, im Bassin, da liegst du - also in diesem Falle ich. In wohlig warmen Wasser. Mit super gesunden Mineralien, die alle auf den Brett ueber der Gepaeckabgabe aufgelistet sind. Und du schaust nach oben, wie das Wasser die fast senkrechte Bergwand hinunterstuerzt.
Natuerlich nicht in das Bassin des Thermalbades hier in Banos, sondern Den Rest des Eintrags lesen »
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Die halbierte Welt und der ganze Vulkan
1.2.2010 by herr grimo.
Der Aequator ist eine imaginaere Linie. Zumindest diese Weissheit, die man Besuch des Mahnmals “Mitad del Mundo” mitgeteilt bekommt, ist nicht anzuweifeln. Aber der ganze Rest schon. Schon aus aesthetischen Gruenden. Oben auf einem Klotz von Mahnmal prangt, na klar, was sonst, Den Rest des Eintrags lesen »
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