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September 2010
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Archiv der Kategorie Berlin

Der Berlin-Usedom Radweg (1): Unter der Eiche in Eichhorst

Unter der Eiche in Eichhorst sitzt der Mann, der die Radler zählt. “Heute erst 30″, sagt er und fuchtelt ein wenig mit dem Spazierstock. Aber am Sonntag, als es richtig schön heiß war, da wären es 250 gewesen, in nur fünf Stunden. Denn länger sitze er nie hier, auf der Bank unter der Eiche von Eichhorst. Morgens zweieinhalb Stunden. Nachmittags zweieinhalb Stunden. Dazwischen muss er heim zu seiner Frau, Mittag essen. Seine eigentliche Aufgabe ist es aber Den Rest des Eintrags lesen »

Gärtners Stolz

Riesensonnenblume

Mischblumenwiese

Nola NoTo NoGo - aber Blixa (und später Lena)

Nolas: Ein besonderer Tag erfordert besonderer Maßnahmen. Da sich heute tatsächlich der Frühling zeigt, ist das zum Beispiel ein Grund endlich mal wieder draußen zu Frühstücken. Und was läge da näher als die wunderbar geschwungene Terrasse vom Nolas  im Weinbergspark. Zumal es - das wissen wir noch aus dem letzten viel zu vergangenen Sommer - das lecker Schweizer Frühstück gibt. Bircher Müsli zum Beispiel. Oder “Chäsig” - eine üppig zusammengestellte Käseplatte. Die Auswahl also ist schnell getätigt. Nur mit der Bestellung dauert es. Wir sind halt nicht die einzigen, die Den Rest des Eintrags lesen »

Mal eben an die Oder radeln (3) Vorsicht freilaufende Herren

spreebrucke-irgendwo-zwischen-furstenwalde-und-erkner.jpgDer Rückweg am dritten Tag war leider nicht ganz so spannend. Die Stecke entlang der Spree hat das Manko vieler Flussradwanderwege: man sieht das Wassere nicht. Wenn der Flusslauf nicht stets auf der Karte als in nächster Nähe liegend eingezeichnet wäre, könnte man auch auf die Idee kommen, irgendwo zu sein, aber niemals in der Nähe eines Gewässers. Hinzu kommt, dass hier im flachen Brandenburg ein Fluss wie die Spree auch kein echtes Tal produziert. Alles in allem ist die Strecke also optisch wenig ergiebig. Aber man kommt voran.

Außer, wenn man wie ich, ausgerechnet am Vatertag - oder wie man im Osten ehrlicher sagt. Herrentag - versucht durch Berlin zu radeln. Vor allem das Gebiet rund um den Müggelsee sollte man weiträumig umfahren, andernfalls läuft man Gefahr in Konflikt mit schon mittags sturzbetrunkenen Horden zu geraten, denen man selbst in nüchternem Zustand nicht unbedingt in Massen über den Weg laufen will.

fahre-zum-treptower-park.jpgImmer wieder schön: die BVG-Fähre über die Spree rüber zum Treptower Park, die hier Teil des offiziellen Radwanderweges ist.

Ich will jetzt Sommer ham

Der aktuelle Song zur Jahreszeit:

Ich will jetzt Sommer ham

Ursprünglich von der unglaublichen und völlig unbekannten Schrammelband “Hilf Dir Selbst Sonst Hilft Dir Gott”, hier in einer späteren, etwas geglätteten Version des ebenso unbekannten Duos “grimo” - irgendwann in den 90er aufgenommen.

Berlin, die lebensgefährliche Stadt

Das Schlüsselbein

Zurück. Es liegt alles auf Eis. Die Stadt. Die Straßen. Die Bürgersteige. Und die Menschen, die trotz allem versuchen, darüber zu laufen. Kein Wunder, dass die Krankenhäuser voll sind. Übervoll. Heute morgen meinte die freundliche Orthopädin, dass es doch besser wäre, wenn mein Schlüsselbeinbruch operiert würde. Heute Mittag meinte der freundliche Arzt im Krankenhaus: Kommen Sie am Dienstag wieder. Vorher haben wir keinen Termin frei. Offenbar ist es derzeit wesentlich ungefährlicher, in Ecuador durch einen Tunnel zu radeln, als in Berlin durch die Stadt zu laufen.

Lokale Kunstinstallation

rmutt-berlin.jpg

Neue Kunst in unserem Bad - als wunderbar dezentes  Teil einer weltweiten Installation.

Lückenschluss in Berlin-Mitte

Unmittelbar vor der Haustür. Es ist unübersehbar. Hier läuft seit ein, zwei Jahren ein groß angelegtes Projekt. Ich würde es nennen: “Lückenschluss Berlin-Mitte”. In der Gegend rund um den Rosenthaler Platz ist zur Zeit offenbar keine einzige Baulücke mehr sicher vor den Immobilienentwicklern. Viele sind schon bebaut. Viele werden gerade zugebaut. Viele sind für Bebauung vorgesehen.

Ich habe heute nachmittag mal eben begonnen, mein Wissen in einen Googlemap einzugeben. Und bin ohne allzugroße Anstrengung auf über 40 Projekte gekommen. Bei einigen handelt es sich Projekte von so genannten Baugruppen. Die habe ich netterweise mal grün markiert. Der Rest sind Hotels oder offensichtliche Luxusprojekte. Einige sehen gar nicht komplett doof aus. Aber so richtig gut kann man die meisten nur finden, wenn man das entsprechende Millönchen auf dem Konto liegen hat. Was das für den Kiez bedeutet? Das kann sich jeder wohl selbst ausmalen.

Wer sich die Karte in GoogleEarth anschaut, kann dort über die angegebenen Links zum jeweiligen Bauprojekt klicken - das macht den Schauereffekt perfekt.

Ku’damm

Eine Reise in den Nahen Westen. Mit dem Rad mal dahin, wo man sonst nie hinkommt. Oder fast nie. In den exotischen Westen. An den Ku’damm. Unser Ziel: einen Samstagnachmittag über den Boulevard flanieren und später ins Café Kranzler gehen, weil Touristen dort hingehen.

Das Ergebnis: Auf dem mittleren Kurfürstendamm, dort wo sich Valentino und ähnliche Geschäfte drängeln, darf man sein Auto anscheinend nur parken, wenn es sich um einen Porsche, Jaguar, Ferrari oder wenigstens einen gehobenen Mercedes handelt. Standardfarbe: schwarz! Als Händler sollte man zudem Russisch sprechendes Personal haben.

Das Café Kranzler hingegen gilt es unbedingt zu meiden. Es ist - wie eigentlich zu erwarten war - eine reine Touristenfalle, die zu überhöhten Preisen schlechten Kuchen serviert.

Berlin - Bars & Clubs etc.

Herr Oppermann hat die Stadt der Städte schon wieder verlassen. Was natürlich sehr schade ist. Aber es sind noch ein paar Eindrücke geblieben - vor allem, was die Erreichbarkeit diverser gastronomischer Einrichtungen betrifft. Dabei stellte sich heraus, dass unzählige der unzähligen Cafés und Kneipen in Prenzlauer Berg und Mitte Rollstuhl fahrende Gäste durch eine schlichte Ansammlung von Stufen draußen halten. Hier eine kurze, sicher nicht vollständige Liste, von Orten, die man dennoch mehr oder weniger einfach besuchen kann: Den Rest des Eintrags lesen »