grimo auf reisen

die welt liegt uns zu füßen

Autor: herr grimo

Ein Land macht dicht: Coronaferien in Marokko (3), Montag

Die Nachricht kommt am frühen Nachmittag. Sie kursiert erst in der Telegram-Gruppe „Deutsche gestrandet in Marokko“. Dann finde ich sie auch auf einer marokkanischen Nachrichtenseite: hier wird jetzt alles dicht gemacht. Cafes, Restaurants, Kinos, Theater etc. Ab 18 Uhr. Heute noch. Ob sich das durchsetzen wird? Und viel wichtiger noch: wenn das wirklich umgesetzt wird, […]

Gestrandet: Coronaferien in Marokko (2), Sonntag

Das Handy brummt schon am frühen Morgen. Fahrt zum Flughafen!, rät mein Bruder. Er hat im Netz gefunden, dass noch ein Flieger nach Frankfurt geht. Von Casablanca aus. Das sind rund 500 Kilometer Landweg. Hm. Fahrt zum Flughafen!, rät auch Kas Mutter, die schon wieder mit einer Hotline telefoniert hat. Diesmal mit Lufthansa. Es gebe, […]

Gestrandet: Coronaferien in Marokko (1), Samstag

Am Himmel lachen die Möven, unten in der Bucht brandet das Meer. Ka schüttet nochmal Kaffee nach und Eff muss sich entscheiden, ob er lieber in Mamas Marmeladenbrot beißt, mit den Billardkugeln spielt oder den Babykatzen hinterherjagdt, die hier über die Dachterrasse unseres Hostels wuseln. „Und ihr?”, fragt eine der FranzösInnen, die es sich auf […]

Geschichtsstunde 1: 15 Sekunden Ruhm auf dem Nolymp

Ich bin jetzt plötzlich Rockstar. Gut, keiner hat es gemerkt. Aber hey, einer meiner Songs wurde im Radio gespielt. Und davon träumen doch alle – von Airplay! Das ist sowas wie ein Ritterschlag, dann fühlt man sich wie auf dem Olymp. Wenn auch nur für kurze Zeit. Die Ehre wurde mir zuteil durch einige wunderbare […]

Die Lieder mit dem Fridolin (10 bis 18): Von Papas, nassen Omas, Maikäfern und Kängurus

Zugegeben: Ich habe ein we die Geduld verloren. Weniger mit meiner eigenen Musik, als mit den hier angeschlossenen sozialen Medien, über die ich Tag für Tag einen Song der „Lieder mit dem Fridolin“ verbreiten wollte. Aber die Reaktionen waren mau, auch weil zum Beispiel Facebook ganz offensichtlich die dazugehörigen Posts kaum noch ausgespielt hat. Stattdessen […]

Die Lieder mit dem Fridolin (9): Der Strampelmann von Berlin

„Der Strampelmann von Berlin“ war eins der frühen Lieder mit dem Fridolin. Die erste Strophe entstand schon bald – man kann es sich denken – beim Singen am Wickeltisch. Doch dann wuchs der Song über die Monate hinweg, Strophe für Strophe, weil wir mit dem Kleinen viel Fahrrad fuhren, die Eltern und eine Insel besuchten, […]

Die Lieder mit dem Fridolin (8): Baum, Baum, Baum

Baum. Das war das erste Wort des Kleinen. Und er mag Musik, vor allem wenn sie rhythmisch ist. Je mehr desto besser. Und wie bringt man das zusammen? Indem man eine Hymne an den Baum singt, als Technosong – mundgeblasen sozusagen. Aber hört selbst: Und falls sich da gerade jemand fragt, wie das hier weitergeht: […]

Die Lieder mit dem Fridolin (7): Zehn Zehen

Jeder Mensch hat zehn Zehen und jeder Tag hat ein neues Lied mit dem Fridolin. Auch wenn er persönlcih im heutigen Song nicht genannt wird. Es fing an mit einer liebevollen Abzählung seiner Zehen und endete in einer ganzkörperlichen Hyme. Ein Song mit Herz. Und Po. Und Haaren. Aber wie immer gilt: Hört selbst, dafür […]