grimo auf reisen

die welt liegt uns zu füßen

Autor: herr grimo

Nes Ammin: Es war einmal ein Kibbuz

Abends heulen draußen auf den Feldern die Schakale. Morgens zwitschern Vögel ihr gar lustiges Lied vor den Fenstern. Und tagsüber maunzt eigentlich immer irgendwo eine streichelbedürftige Katze. Willkommen in Nes Ammim! Von der vierspurigen Landstraße, auf der der Verkehr aus den mehr und mehr zur Großstadt zusammenwachsenden Gemeinden an der Küste entlang braust – falls […]

Tiberias und der Marathon der Verrammeltheit

Nicht der Rede wert. Das ist alles, was man über Tiberias wissen muss. Gut, die Stadt liegt eindrucksvoll am Hang über dem See Genezareth, rund 200 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Fahrt mit dem Auto herab hat schon was. Und schließlich wandelte hier einst Jesus über das Wasser. Aber das ist es dann auch.  Der […]

Nazareth, zwei Original-Verkündigungsorte und das Wunder der Graffiti-Wand

Nazareth, sagt der Reiseführer, gebe nicht viel her. Außer den Kirchen. Doch wie unrecht er hat. Da ist zum Beispiel der unscheinbare Falafelladen, ein paar Meter oberhalb der Weißen Moschee, in dem ein freundlicher älterer Herr nicht nur die würzigsten Falafelbällchen der bisherigen Reise anbietet, sondern auch noch ein saftig im Öl triefendes Humus, das […]

Regen in Tel Aviv, Bob Dylan im Museum und mit dem Bus nach nirgendwo

Es regnet. Es schüttet. Es gießt. Es pläddert gegen die Holzpanelen vor dem Schlafzimmerfenster. Und vor die vor dem Balkon. Und die vor dem Wintergarten. Wir drehen uns nochmal um. Frohes neues Jahr. Wir bleiben einfach noch liegen. Aber es nützt nichts. Es regnet, Gott segnet, die Erde wird nass. Irgendwann geben wir nach und […]

Tel Aviv: ein Bad am Ende des Jahres

Die Welt ist ein Kugel. Und Katha mag es, wenn es rund geht. Wir eilen vom Flughafen, wo die Stewardess im Easyjet sich nach der Landung wegen der Sonne bei ihrer abschließenden Ansprache gar nicht mehr einkriegen konnte, bis sie zur allgemeinen Freude der Passagiere vom Piloten unterbrochen wurde, direkt zum Strand. Das heißt, erst […]

Was für ein Taxi – Vorbild Spanien

Die U-Bahn hier in Madrid ist eine Katastrophe – zumindest für Rollifahrer. Um zum Flughafen zu kommen, müssten wir erst anderthalb Stationen laufen, bis zum ersten Bahnhof mit Aufzug. Der ist an der superzentralen Puerta del Sol, aber dennoch müsste man von dort noch zweimal umsteigen, um zum Flughafen zu kommen. Und das mit zwei […]