Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Vietnam.

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Archiv der Kategorie Vietnam

Vietnam - Die Reiseroute


Vietnam auf einer größeren Karte anzeigen

Vietnam in Stichworten

Zum Schluss noch ein paar gesammelte Eindrücke aus dem Land, von Abfahrtszeiten über kalter Kaffee bis Zuckerrohrsaft:

Abfahrtszeiten: Fahrpläne von Bussen zu finden, ist nicht so ganz einfach. Meistens reicht es aber aus, sich im Hotel zu erkundigen. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass man dann eher ungefähre Zeiten genannt bekommt. Zum Beispiel: zwiscehn acht und halb neun. Wer dann als echter Deutscher pünktlich um acht Uhr auf der Matte steht, darf sich nicht wundern, dass man noch warten muss. Doch Vorsicht: es ist keinesfalls so, dass der (->) Bus dann nie vor halb neun fährt.

Typischer Bau in Ninh BinhArchitektur: Im ganzen Land sieht man sie immer wieder: Sehr schmale, meist drei, maximal vier Meter breite Häuser, die dafür sehr weit nach hinten auf das Grundstück reichen. Sowohl in den Großstädten, als auch auf dem Land haben diese Häuser einen zentralen Raum vorn im Erdgeschoss, der sich zur Straße hin orientiert. Er ist Laden oder Wohnzimmer oder beides, nachts gern auch Motorradgarage und Schlafzimmer. Weiter hinten sieht man dann stets eine Treppe, die in die oberen Geschosse führt. Von den Treppenhäusern geht dann meist ein Den Rest des Eintrags lesen »

Vietnam: Hotels, Transport und Touren

Falls jemand auf die Idee kommen sollte, meine Tour oder Teile davon nachzureisen, gibt es hier eine Auflistung aller Hotels, Transporte und Touren, die ich genutzt habe. Grundsätzlich gilt: Preise sind selten fix. Wer Touren und Bustickets in Hotels bucht, muss damit rechnen teilweise deutlich Den Rest des Eintrags lesen »

Vietnam - nicht rollstuhlgetestet

 rollstuhl-negativ.jpgrollstuhl-negativ.jpgrollstuhl-negativ.jpgrollstuhl-negativ.jpgrollstuhl-negativ.jpgrollstuhl-negativ.jpg

Eins vorweg: praktisch habe ich nicht überprüft, ob man durch Vietnam mit dem Rollstuhl reisen kann. Schließlich ist der gute Herr Oppermann mit seinem Rolli im kalten Deutschland geblieben. Dennoch lässt sich mit ziemlicher Sicherheit sagen: Vietnam ist überhaupt nicht geeignet für Reisende, die auf ihren Rollstuhl angeweisen sind.

Rolltstuhlfahrerin in Can Tho

Das fängt mit den Unterkünften an: es mag sein, dass teure Hotels tatsächlich über Auzüge verfügen. In all den Unterkünften, in denen ich Übernachtet habe,  Den Rest des Eintrags lesen »

Sai Gon - der zweite Blick, und er der letzte. Und eine leckere Entdeckung

Banh Xeo auf dem TellerDas Banh Xeo Restaurant

Na gut, es gibt sie also doch: ruhige Straßen, in denen man es aushalten kann. Mitten in Sai Gon. Ich habe sie entdeckt, rein zufällig, bei einem Spaziergang durch die Viertel nördlich der Altstadt, in der Nähe der Pagode des Jadekaisers. Kaum biegt man von einer der wie immer dicht befahrenen Haupsttrassen steht man plötzlich in einem fast beschaulichen  Wohngebiet. Und der Motorradfahrer, der an der Ecke wartet, will einen auch nicht wie alle anderen durch die Stadt chauffieren, er weist  den weitgereisten Passanten viel mehr daraufhin, dass er hier in der Sackgasse seinen müden Körper mit Getränken erfrischen kann. Ca phe sua da. Noch einmal. Noch einmal gut. Ich sitze auf den kleinen roten Plastikhockern im Schatten und weiß, dass ich dieses wunderbare Getränk schon bald vermissen werde.

Und am letzten Tag kommt noch eine Entdeckung auf die Liste, der zu vermissenden Dinge: Banh Xeo. Dabei handelt es sich laut englischer Übersetzung auf der Speisekarte um Den Rest des Eintrags lesen »

Der Bochumer Junge

“Ja, die Sommerfeste an der Uni”. Trung* erinnert sich mit einem Laecheln. “Da gab es doch diese Hymne!” Und schon faengt er an zu singen: “Bochum, ich komm aus dir, Bochum, ich …”. Es ist unglaublich. Ich hatte eigentlich nur am Abend noch ein Bier mit einem Paerchen aus Jena trinken wollen, das ich am Morgen im Bus nach Saigon kennengelertn hatte. Wir sassen in einer dieser Strassenbars im Travellerviertel, als sich erst ein Vietnamese zu uns setze, der im April fuer zwei Wochen nach Dueseldorf muss. Er arbeitet hier fuer Henkel. Schon sass noch ein anderen bei uns - und entpuppte sich als Bochumer Junge. “Ich bin Deutscher”, sagt Trung. “Ich bin hier Auslaender wie du”. Und dann erzaehlt er mir sein bewegtes Leben. Den Rest des Eintrags lesen »

Sai Gon

Der Sai Gon Fluss  Hochhaus in Saigon

Am Morgen weckt mich ein kraehender Hahn. Er muss hier irgendwo in dem Block seinen Stall haben. Mitten im Traveller-Viertel von Sai Gon. Ich bin in einem privaten Guesthouse gelandet. Unten im Erdgeschoss wohnt die Betreiberfamilie. Man durchquert erst das Wohnzimmer mit Stereoanlage, Fernseher und Internetcomputer. Vor dem zweiten Raum, in dem nahezu rund um die Uhr ein Aufpasser auf seinem Bastbett hockt oder liegt, geht dann die Wendeltreppe nach oben. Zunaechst fuehrt der Weg vorbei an einer kleinen Wandoeffnung, die zum einem Zwischenpodest im Wohnzimmer fuehrt. Dort schlaeft anscheinend der Rest der Familie. Manchmal sitzt da auch ein junges Maedchen am Computer. Oben gibt es dann auf zwei weitere Etagen verteilt nochmals vier Zimmer. Sie sind, wie das in Vietnam ueblich ist, so breit, wie das ganze Haus - also nicht einmal drei Meter. Ich wohne ganz oben. Der Blick durch die vergitterten Fenster geht auf einen tatsaechlich Den Rest des Eintrags lesen »

Can Tho und die schwimmenden Maerkte

Händlerinnen auf dem Wasser

Es sind ganz normale Strassen. Es gibt Laeden fuer den taeglichen Bedarf. Ab und an passiert man eine Tankstelle. Es werden Blumen transportiert und lebende Schweine. Ein fahrender Haendler bietet den Anwohnern frisches Fleisch. Wer Musse hat, hockt in einem Kaffee am Strassenrand. Einige waschen hier ihre Waesche. Denn die Strassen rund um Can Tho haben keinen Asphalt. Sie sind aus Wasser. Und ich werde in einem Boot herumgegondelt.Hinten auf dem Holzboot steht Op Phuong. Keine Ahnung, ob ihr Name tatsaechlich so geschrieben wird, wie ich hier versuche, ihn phonetisch wiederzugeben. Immerhin der zweite Teil duerfte stimmen.

Op Phuong reicht mir eine Ananas, geschaelt und kunstvoll geschnitzt, so dass ich sie wie einen Lolli am Stil halten kann. Wann sie das gemacht hat, ist mir zunaechst noch ein Raetsel. Denn eigentlich steuert sie die ganze Zeit das von einem grossen Mixer angetriebene Boot. Spaeter wird mir klar: sie steuert quasi mit der  Den Rest des Eintrags lesen »

Vinh Long

Der Essensstand auf dem Markt von Vinh LongDer Mekong liegt bei der Ankunft im Dunkeln. Es ist schwuelwarm. Ein paar Kilometer von hier entfernt lebte in Sa Dec einst die junge Marguerite Duras, die ihre Erfahrungen viele Jahre spaeter in ihrem Bestseller “Der Liebhaber” verarbeitete. Doch von der doerflichen Stimmung ist wenig geblieben. Die Staedte ziehen sich entlang der Landstrassen. Manchmal hat man den Eindruck, ein Ort geht ohne Unterbrechung in den anderen ueber. Nur die Flussarme des Mekong und die zahreichen Kanaele geben der Landschaft einen Rhythmus.

Die Stadt Vinh Long liegt nicht auf der typischen Touristenroute. Die meisten Reisenden buchen ihren Abstecher ins Mekong-Delta als Kompletttour von Saigon aus. Am Abend sehe ich in der ganzen Stadt nur einen weiteren Nicht-Asiaten. Am Markt stehen die ueblichen Essstaende. Mit unueblichem Essen. Der Reis wird hier als Den Rest des Eintrags lesen »

Der Minibus

Es grenzt an ein Wunder. Es gibt tatsaechlich einen Direktbus vom Eingang des Cat Tien Nationalparks bis nach Saigon. Von dort will ich gleich weiter ins Mekong-Delta, Caro und Flo wollen nach Mui Ne an den Strand. Der Bus kommt zwar nicht wie angekuendigt um 9 Uhr, sonder erst 45 Minuten spaeter. Auch ist er anders als von uns vermutet ein spezieller Service fuer Natiopnalpartouristen. Vielmehr entpuppt er sich als lokaler Minibus, der zunaechst einmal mit stetem Hupen die Doerfer der Umgebung abklappert, um wie ein Lumpensammler Reisewillige am Wegesrand aufzulesenn. Dafuer wird auch gern der eine oder andere Umweg genommen. Nach und nach waechst die Zahl der Fahrgaeste, die in dem Ford Transit Platz finden auf 25. Nur die drei Europaer duerfen ungestoert auf ihrer Dreierbank sitzen bleiben. Alle anderen werden vom Schaffner immer wieder umgesetzt, damit auch noch die Mutter mit den Kleinindern Platz findet. Und die Schueler. Und der Vietnamese mit der grossen Tasche. Und die beiden Frauen mit den beiden Toechtern. Als alle Plaetze mehr als belegt sind, kommen Den Rest des Eintrags lesen »