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Archiv der Kategorie Peru 2011

Peru-Nachträge von A bis Z

Auto: mit einer Betonung auf dem leicht gedehnten “u”, fast schon melodiös gesprochen. Bedeutet: “Auto”, im Sinne von: Auto mit Fahrer. Vor allem östlich der Anden beliebte Reiseform auch für Überlandtripps, teurer als -> Bus, -> Combi und -> Camionetta, aber nicht unbezahlbar. Und fährt nicht nur bis zum Busbahnhof, sondern wie in Taxi dort hin, wo man hin will.

Bier: Durchaus trinkbar im ganzen Land. Und das gilt nicht nur für die Standardmarke Cuzquena, die es anscheinend überall gibt. In fast jeder Stadt kann man eine oder Den Rest des Eintrags lesen »

Die Reiseroute


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Lima. Mit 99 Luftballons

Hotels im Nebel an der Küste von Miraflores Metropolitano - der Schnellbus auf der Stadtautobahn in Lima Wohnhaus in Miraflores

Lima ist ein Moloch. Schon rund 100 Kilometer weiter im Norden fängt es langsam an. Bis dahin führt die Panamericana weitgehend durch menschenleeres Gebiet. Dann häufen sich die Häuser, die Siedlungen. Nach und nach wächst sich das Ganze zur Stadt aus. Zur Megacity, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Rest des Landes zu tun hat. Die Panamericana wird zur vielspurigen Stadtautobahn, auf der die Fahrzeuge dennoch Den Rest des Eintrags lesen »

La panamericana del norte

Ganz vorn im Bus,

La panamericana del norte 1

auf der panamericana del norte von Trujillo zurück nach Lima.

La panamericana del norte 2

Noch mehr Fotos? hier: Den Rest des Eintrags lesen »

Tonio, Fabio, Carla y Julio

Tonio steht am Strassenrand. Mitten im Gedraengel auf dem Rueckweg vom Marktviertel in Trujillo. Ein wunderbares Gewimmel ueberall. Und mittendrin eben Tonio. Mitte Vierzig vielleicht. Etwas unrasiert, schiefe Zaehne, freundliches Laecheln und deutsche Worte auf den Lippen. Er quatscht mich an. Wenig spaeter sitzen wir Den Rest des Eintrags lesen »

Iquitos? Solo Carga!

Rückfahrt, die Ausläufer der Anden schon wieder am Horizont Straße in Lagunas mit dem Haus von Juan

Ich hatte einen Traum. Am Ende dieser Reise wollte ich in Iquitos sein. Der Stadt am Amazonas. Mitten im Regenwald. Aber es hat nicht sollen sein. Am Samstag nach meiner Rueckkehr aus dem Wald nach Lagunas hatte mir Juan, der Chef der lokalen Touragentur zwar verkuendet, dass am Sonntagmorgen ein Schiff nach Iquitos fahren wuerde. Das haette wunderbar gepasst. Aber spaeter stellte sich in dem kleinen Buero am Hafen heraus, dass ausgerechnet dieses Schiff “solo carga” mitnehme, also nur Fracht. Und keine Passagiere. Da sei nichts zu machen, sagte die Frau in der Oficina. Keine Chance.

Juan sah das zwar anders. Wenn so ein Schiff erstmal da waere, Den Rest des Eintrags lesen »

Der Regenwald (4. Tag): Realitaeten und Legenden

dsc01498.jpgEs ist schon der letzte Tag. Die Zeit vergeht im Fluss. Die Sonne brennt erneut auf unsere Koepfe. In einem Baum sitzt ein Tucan, den ich erst erkenne, als er los fliegt und seinen riesigen Schnabel in die Luft hebt. Und Jorge erzaehlt. Vom Leben den Menschen in Lagunas. Dass es nicht einfach ist, hier eine Arbeit zu finden. Und noch schwieriger eine gut bezahlte. Vor allem fuer die Frauen. Wer etwa als Kindermaedchen bei einer Familie arbeite, verdiene 70 Sol. Das sind nur gut 20 Euro. Es ist der Monatslohn! Als Koechin bei einer Familie bekomme man 80, manchmal 90 Sol. Das sei der uebliche Monatsverdienst mit dem die zahlreichen alleinerziehenden Frauen hier sich und ihre Kinder durchbringen muessen. Ein Ding der Unmoeglichkeit. Einige gingen deshalb nach Lima, dort bekaemen sie immerhin rund 300 Sol pro Monat, plus Essen und Unterkunft. Hilfe von den Vaetern der Kinder sei eher die Ausnahme. Viele Frauen haetten Den Rest des Eintrags lesen »

Der Regenwald (3. Tag): Apotheke im Wald

Der Waldknoblauch  Mitbewohner in der Hütte der zweiten Nacht

Dann kommt die Sonne. Sie knallt vom Himmel. Sie brennt sich in die Haut. Der Schweiss perlt unter meinem Hemd den Ruecken hinunter. Ich bin schon wieder plitschnass. Es ist heiss. Es ist wunderbar. Und es geht schon wieder zurueck Richtung Lagunas. Am Morgen aber macht Jorge mit mir erst noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Weit kommen wir nicht, denn bald stehen wir so tief im Wasser, dass es in unsere Gummistiefel zu schwappen droht. Denn auch hier liegt das meiste Land im alles ueberspuelenden Fluss. Aber ein paar Pflanzen aus der “Waldapotheke” kann Jorge Den Rest des Eintrags lesen »

Der Regenwald (2. Tag): Grosse Tiere im Fluss

Delfine in der Lagune

Dann kommt der Regen. Jorge hat es selbstverstaendlich schon wieder ein paar Minuten vorher gewussst. Der Stand der Wolken hat es ihm diesmal verraten. Heute bin ich besser vorbereitet. Die blaue Plane schuetzt wieder Gepaeck und Proviant. Ich aber bleibe aussen vor. Ziehe das Hemd aus. Und paddle mit Jorge im Takt und mit blossem Oberkoerper durch den Regen. Es ist wie unter einer Dusche. Mit lauwarmen Wasser. Es prickelt auf der Haut. Es platscht in den Haaren. Ich bin plitschnass. Es ist wunderbar. Und hoert diesmal schon nach etwa einer halben Stunde wieder auf. Schade eigentlich.

Nach zahlreichen Kurven im Fluss und herrlich dschungeligen Abkuerzungen durch den Wald erreichen wir Den Rest des Eintrags lesen »

Der Regenwald (1. Tag): Der Regen

Im Kanu mit Jorge

Dann kommt der Regen. Jorge hat es schon ein paar Minuten vorher gewusst. Er kennt das Rascheln, das sanfte Plaetschern in den Blaetter des Waldes, das sich erst nur minimal vom Rauschen des Windes unterscheidet. Aber dann naeher kommt. Lauter wird. Trommelt. Und Prasselt. Bis er uns erreicht. Der Regen. Mit aller Wucht.

Wir sitzen in unserem Einbaum. Jorge Arimuya Ruiz ganz vorn. Ich ganz hinten. Dazwischen unser Gepaeck. Mein kleiner Rucksack. Sein Reisetaeschchen. Ein paar Saecke mit Toepfen und Tellern. Und der Proviant fuer die naechsten vier Tage hier in der Reserva Nacional Pacaya Samiria bei Lagunas. Dem groessten Nationalpark von Peru, im Flachland Den Rest des Eintrags lesen »