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Archive für Januar 2011
Sai Gon - der zweite Blick, und er der letzte. Und eine leckere Entdeckung
29.1.2011 by herr grimo.
Na gut, es gibt sie also doch: ruhige Straßen, in denen man es aushalten kann. Mitten in Sai Gon. Ich habe sie entdeckt, rein zufällig, bei einem Spaziergang durch die Viertel nördlich der Altstadt, in der Nähe der Pagode des Jadekaisers. Kaum biegt man von einer der wie immer dicht befahrenen Haupsttrassen steht man plötzlich in einem fast beschaulichen Wohngebiet. Und der Motorradfahrer, der an der Ecke wartet, will einen auch nicht wie alle anderen durch die Stadt chauffieren, er weist den weitgereisten Passanten viel mehr daraufhin, dass er hier in der Sackgasse seinen müden Körper mit Getränken erfrischen kann. Ca phe sua da. Noch einmal. Noch einmal gut. Ich sitze auf den kleinen roten Plastikhockern im Schatten und weiß, dass ich dieses wunderbare Getränk schon bald vermissen werde.
Und am letzten Tag kommt noch eine Entdeckung auf die Liste, der zu vermissenden Dinge: Banh Xeo. Dabei handelt es sich laut englischer Übersetzung auf der Speisekarte um Den Rest des Eintrags lesen »
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Der Bochumer Junge
27.1.2011 by herr grimo.
“Ja, die Sommerfeste an der Uni”. Trung* erinnert sich mit einem Laecheln. “Da gab es doch diese Hymne!” Und schon faengt er an zu singen: “Bochum, ich komm aus dir, Bochum, ich …”. Es ist unglaublich. Ich hatte eigentlich nur am Abend noch ein Bier mit einem Paerchen aus Jena trinken wollen, das ich am Morgen im Bus nach Saigon kennengelertn hatte. Wir sassen in einer dieser Strassenbars im Travellerviertel, als sich erst ein Vietnamese zu uns setze, der im April fuer zwei Wochen nach Dueseldorf muss. Er arbeitet hier fuer Henkel. Schon sass noch ein anderen bei uns - und entpuppte sich als Bochumer Junge. “Ich bin Deutscher”, sagt Trung. “Ich bin hier Auslaender wie du”. Und dann erzaehlt er mir sein bewegtes Leben. Den Rest des Eintrags lesen »
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Sai Gon
27.1.2011 by herr grimo.
Am Morgen weckt mich ein kraehender Hahn. Er muss hier irgendwo in dem Block seinen Stall haben. Mitten im Traveller-Viertel von Sai Gon. Ich bin in einem privaten Guesthouse gelandet. Unten im Erdgeschoss wohnt die Betreiberfamilie. Man durchquert erst das Wohnzimmer mit Stereoanlage, Fernseher und Internetcomputer. Vor dem zweiten Raum, in dem nahezu rund um die Uhr ein Aufpasser auf seinem Bastbett hockt oder liegt, geht dann die Wendeltreppe nach oben. Zunaechst fuehrt der Weg vorbei an einer kleinen Wandoeffnung, die zum einem Zwischenpodest im Wohnzimmer fuehrt. Dort schlaeft anscheinend der Rest der Familie. Manchmal sitzt da auch ein junges Maedchen am Computer. Oben gibt es dann auf zwei weitere Etagen verteilt nochmals vier Zimmer. Sie sind, wie das in Vietnam ueblich ist, so breit, wie das ganze Haus - also nicht einmal drei Meter. Ich wohne ganz oben. Der Blick durch die vergitterten Fenster geht auf einen tatsaechlich Den Rest des Eintrags lesen »
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Can Tho und die schwimmenden Maerkte
25.1.2011 by herr grimo.
Es sind ganz normale Strassen. Es gibt Laeden fuer den taeglichen Bedarf. Ab und an passiert man eine Tankstelle. Es werden Blumen transportiert und lebende Schweine. Ein fahrender Haendler bietet den Anwohnern frisches Fleisch. Wer Musse hat, hockt in einem Kaffee am Strassenrand. Einige waschen hier ihre Waesche. Denn die Strassen rund um Can Tho haben keinen Asphalt. Sie sind aus Wasser. Und ich werde in einem Boot herumgegondelt.Hinten auf dem Holzboot steht Op Phuong. Keine Ahnung, ob ihr Name tatsaechlich so geschrieben wird, wie ich hier versuche, ihn phonetisch wiederzugeben. Immerhin der zweite Teil duerfte stimmen.
Op Phuong reicht mir eine Ananas, geschaelt und kunstvoll geschnitzt, so dass ich sie wie einen Lolli am Stil halten kann. Wann sie das gemacht hat, ist mir zunaechst noch ein Raetsel. Denn eigentlich steuert sie die ganze Zeit das von einem grossen Mixer angetriebene Boot. Spaeter wird mir klar: sie steuert quasi mit der Den Rest des Eintrags lesen »
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Vinh Long
24.1.2011 by herr grimo.
Der Mekong liegt bei der Ankunft im Dunkeln. Es ist schwuelwarm. Ein paar Kilometer von hier entfernt lebte in Sa Dec einst die junge Marguerite Duras, die ihre Erfahrungen viele Jahre spaeter in ihrem Bestseller “Der Liebhaber” verarbeitete. Doch von der doerflichen Stimmung ist wenig geblieben. Die Staedte ziehen sich entlang der Landstrassen. Manchmal hat man den Eindruck, ein Ort geht ohne Unterbrechung in den anderen ueber. Nur die Flussarme des Mekong und die zahreichen Kanaele geben der Landschaft einen Rhythmus.
Die Stadt Vinh Long liegt nicht auf der typischen Touristenroute. Die meisten Reisenden buchen ihren Abstecher ins Mekong-Delta als Kompletttour von Saigon aus. Am Abend sehe ich in der ganzen Stadt nur einen weiteren Nicht-Asiaten. Am Markt stehen die ueblichen Essstaende. Mit unueblichem Essen. Der Reis wird hier als Den Rest des Eintrags lesen »
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Der Minibus
23.1.2011 by herr grimo.
Es grenzt an ein Wunder. Es gibt tatsaechlich einen Direktbus vom Eingang des Cat Tien Nationalparks bis nach Saigon. Von dort will ich gleich weiter ins Mekong-Delta, Caro und Flo wollen nach Mui Ne an den Strand. Der Bus kommt zwar nicht wie angekuendigt um 9 Uhr, sonder erst 45 Minuten spaeter. Auch ist er anders als von uns vermutet ein spezieller Service fuer Natiopnalpartouristen. Vielmehr entpuppt er sich als lokaler Minibus, der zunaechst einmal mit stetem Hupen die Doerfer der Umgebung abklappert, um wie ein Lumpensammler Reisewillige am Wegesrand aufzulesenn. Dafuer wird auch gern der eine oder andere Umweg genommen. Nach und nach waechst die Zahl der Fahrgaeste, die in dem Ford Transit Platz finden auf 25. Nur die drei Europaer duerfen ungestoert auf ihrer Dreierbank sitzen bleiben. Alle anderen werden vom Schaffner immer wieder umgesetzt, damit auch noch die Mutter mit den Kleinindern Platz findet. Und die Schueler. Und der Vietnamese mit der grossen Tasche. Und die beiden Frauen mit den beiden Toechtern. Als alle Plaetze mehr als belegt sind, kommen Den Rest des Eintrags lesen »
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Frank und David
23.1.2011 by herr grimo.
Im Restaurant am Rande des Nationalparks kommen wir mit Frank und David ins Gespraech. Sie kommen aus Florida, worauf sie viel Wert legen. Dort sei ihre Heimat, betonen sie immer wieder. Das war aber nicht immer so. Geboren wurden die beiden in Vietnam. “Ich war einer dieser Boat-People”, erzaehlt David. Er fluechtete 1978 als 13-Jaehriger mit seiner Familie. Die hatte ein Boot, ein Onkel war Kapitaen, der brachte die Gruppe nach zwei Wochen auf See Den Rest des Eintrags lesen »
Monkey Island
23.1.2011 by herr grimo.
Steph holt uns mit dem Boot ab. Vom Anleger am Headquarter des Cat Tien Nationalparks geht es gerade mal 200 Meter den Fluss hoch und schon legen wir auf Monkey Islands an. Hier wurde vor ein paar Jahren eine Station aufgebaut, die Affen nach langen Jahren in Gefangenschaft wieder an die Natur gewoehnen will. Das grosse Ziel: in diesem Jahr soll erstmals ein Gibbon-Paerchen ausgewildert werden.
Steph, eine junge Englaenderin, kam vor gut einem Jahr als Reisende hier vorbei. Weil es ihr gefiel, hat sie zunaechst einen Monat als Freiwillige hier gearbeitet. Und ist dann kurz darauf endgueltig hergekommen. Heute kennt sie jeden Affen beim Namen. Und die Geschichten dahinter. Affen werden bis heute in Vietnam als Haustiere gehalten - haeufig als eine Art Maskottchen an Den Rest des Eintrags lesen »
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Cat Tien Nationalpark
23.1.2011 by herr grimo.
Es gibt Orte, an denen muss man schweigen. Es gibt Orte, ueber die muss man schweigen. Aus Ehrfucht. Und um sie zu schuetzen. Cat Tien ist so ein Ort. Und deshalb gibt es hier keinen Bericht darueber, was man bei einer Uebernachtung am Crocodile Lake erlebt, was man auf dem Weg dorthin zu sehen bekommt, und welche Tiere wenige Meter vom Boot entfernt schwimmen, wenn man ueber den See rudert. Vielleicht nur so viel: Caro fuehlte sich in dem Ruderboot nicht ganz wohl. Und um Mitternacht war Den Rest des Eintrags lesen »
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Die Easyrider-Tour (2. Tag): Der Dambri-Reinfall
22.1.2011 by herr grimo.
Nach dem eindrucksvollen ersten Tag scheint unser Easyrider Xuan ein wenig sein Pulver verschossen zu haben. Nach dem Fruehstueck in einem auffaellig noblen Strassenrestaurant in Di Linh faehrt er uns zunaechst zu einer Kaffeeroesterei, in der aber gerade nicht gearbeitet wird. Dann geht es weiter zum Dambri Wasserfall. Der soll laut Resiefuehrer der groesste hier im Sueden des Landes sein, ueber 80 Meter stuerze das Wasser in die Tiefe. Bei der Ankunft stuerzten vor allem unsere Erwartungen. Auf dem Gelaende gibt es einen Teich mit Den Rest des Eintrags lesen »
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